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Microsoft warnt vor Windows-Clipper „CryptoBandits“, der Seed-Phrasen und Private Keys über Tor und USB-Sticks stiehlt
Microsoft Threat Intelligence hat einen Windows-Kryptowährungs-Clipper mit dem Namen „CryptoBandits“ nachverfolgt, der seit Februar 2026 aktiv ist. Die Schadsoftware verbreitet sich über präparierte USB-Verknüpfungsdateien und nutzt anschließend das Tor-Netzwerk, um Seed-Phrasen, Private Keys und Wallets zu stehlen. Zudem kann sie Zwischenablageinhalte manipulieren, indem sie kopierte Wallet-Adressen durch Adressen der Angreifer ersetzt. Darüber hinaus ist sie in der Lage, von Angreifern bereitgestellten Code auf infizierten Geräten auszuführen und damit als Backdoor zu dienen.
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Angreifer stehlen $2.2 Millionen aus stillgelegtem Aztec-Produkt
Aztec Labs untersucht einen weiteren Exploit bei einem eingestellten Produkt, nachdem Angreifer rund $2.2 million aus einem alten Payments-Rollup abgezogen haben. Das betroffene System war ein veraltetes Stage-2-Rollup, das 2021 gestartet und im folgenden Jahr stillgelegt wurde. Aztec erklärte, der Vorfall betreffe das aktuelle Netzwerk nicht, da der unveränderliche Vertrag weder pausiert noch upgegradet werden könne.
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Fed und Aufseher schlagen bankähnliche KYC-Pflichten für Stablecoin-Emittenten vor
Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) und weitere Aufsichtsbehörden haben neue Anforderungen zur Identitätsprüfung für Emittenten von Payment-Stablecoins vorgeschlagen, die unter dem GENIUS Act tätig sind. Dem Entwurf zufolge sollen Emittenten Kundenidentifizierungsprogramme einführen, wie sie bei Banken und anderen Finanzinstituten üblich sind. Damit würden regulierte Stablecoin-Emittenten formell in den Rahmen zur Kundenverifizierung nach dem Bank Secrecy Act einbezogen, heißt es im gemeinsamen Vorschlag.
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Illinois-Gouverneur JB Pritzker gibt 0.2%-Kryptosteuersatz auf jede Übertragung ab 2027 frei
Illinois hat eine 0.2%-Steuer auf Übertragungen digitaler Vermögenswerte beschlossen, die ab Jan. 1, 2027 gilt und unabhängig davon greift, ob ein Handel mit Gewinn oder Verlust endet. Branchenverbände bezeichnen die Regelung als die härteste Kryptosteuer in den USA und drängen bereits auf eine Aufhebung. Besteuert wird damit die Bewegung von Vermögenswerten und nicht der Profit.
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Microsoft warnt vor Krypto-Schadsoftware „CryptoBandits“, aktiv seit mindestens Februar 2026
Microsoft warnt vor einer ausgefeilten Malware-Kampagne zum Diebstahl von Kryptowerten mit dem Namen CryptoBandits, die sich über infizierte USB-Laufwerke verbreitet. Die Schadsoftware kapert Wallet-Adressen und zielt auf Seed-Phrasen sowie private Schlüssel ab. Sie setzt zudem auf mehrere Angriffsmethoden innerhalb einer Anwendung und nutzt das Tor-Netzwerk, um erbeutete Daten zu übertragen, wie Microsoft Threat Intelligence berichtet.
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CLARITY Act: US-Gesetzentwurf soll Zuständigkeiten von SEC und CFTC für Krypto-Märkte neu ordnen
Der CLARITY Act, offiziell „Digital Asset Market Clarity Act“, ist ein vorgeschlagener US-Gesetzentwurf zur Marktstruktur von Kryptowerten und soll einen bundesweiten Rahmen dafür schaffen, wie digitale Vermögenswerte in den Vereinigten Staaten ausgegeben, gehandelt und reguliert werden. Im Mittelpunkt steht, wie Krypto-Unternehmen Bundesrecht einhalten sollen und bei welchen Aufsichtsbehörden sie sich registrieren müssen. Ziel ist es, Zuständigkeiten und Regeln für den Umgang mit digitalen Assets klarer zu definieren.
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