Krypto-Abflüsse bei Nobitex nach Tod von Khamenei um 700 % gestiegen, landesweite Internetsperre legt Handel lahm
Nach den Angriffen, bei denen der Oberste Führer Ayatollah Khamenei getötet wurde, strömten Iraner laut der Blockchain-Analysefirma Elliptic in Massen zur heimischen Börse Nobitex und anderen Plattformen, was einen Anstieg der Krypto-Abflüsse um 700 % auslöste, um Ersparnisse vor einem schwächer werdenden Rial und möglichen Bankbeschränkungen zu schützen. Anschließende Internetauflagen senkten die landesweite Konnektivität dem Vernehmen nach um rund 99 %, blockierten den Zugang zu großen Plattformen, bremsten Auszahlungen und zwangen einige Anbieter dazu, Überweisungen zu bündeln. Der Vorgang machte deutlich, dass Kryptowährungen in einem fragilen Finanzsystem zugleich als Fluchtweg für Kapital dienen und aufgrund der Transparenz der Blockchains Geldströme für Behörden und internationale Beobachter sichtbar machen.