Wintermute: Kryptomarkt bleibt in Bärenphase, nachdem Bitcoin unter 80.000 US-Dollar fiel

Wintermute erklärte am 3. Februar, dass Bitcoin erstmals seit dem Trump-Zollereignis im April 2025 unter die Marke von 80.000 US-Dollar gefallen sei, wobei die Krypto-Liquidationen am Wochenende 2,55 Mrd. US-Dollar erreichten und damit die zehntgrößte Auslöschung in der Geschichte darstellten, wie BlockBeats berichtet. Das Unternehmen führte den Rückgang auf mehrere Makrofaktoren zurück, darunter schwächere Gewinnzahlen der US-"Mag7"-Aktien, die das KI-Narrativ belasteten, die überraschende Nominierung von Kevin Warsh zum Federal-Reserve-Vorsitzenden und einen starken Einbruch bei Edelmetallen, bei dem Silber im Tagesverlauf um bis zu 26 Prozent abstürzte und einen CME-Handelsunterbrecher auslöste. Wintermute stellte fest, dass BTC nach zwei Monaten der Handelsspanne zwischen 85.000 und 95.000 US-Dollar einbrach, wobei dünne Wochenendliquidität und erhöhte Hebelwirkung die Verkäufe verstärkten, und sagte, Krypto-Assets seien derzeit die schwächsten Performer unter den Risikoanlagen, was darauf hindeute, dass sich der Markt noch in einer Bärenphase und in der Preisfindung befinde. Das Institut fügte hinzu, dass dieser Rückgang im Gegensatz zu früheren Strukturkrisen wie FTX oder Luna stärker durch Makro- und Positionierungsfaktoren getrieben worden sei, ohne Anzeichen systemischer Ansteckung, und deutete an, dass sich die allgemeine Stimmung und das Kapitalinteresse relativ schnell erholen könnten, wenn sich die makroökonomische Unsicherheit lege und der geldpolitische Pfad in der zweiten Hälfte von 2026 klarer werde.