Südkoreas FIU verhängt gegen Bithumb 36,8 Mrd. Won Geldstrafe wegen Geldwäsche und sechsmonatiges Teilbetriebsverbot

Südkoreas Financial Intelligence Unit verhängte gegen die Kryptobörse Bithumb eine Verwaltungsstrafe von 36,8 Milliarden Won (rund 246 Millionen US-Dollar) wegen mutmaßlicher Verstöße gegen Geldwäschevorschriften und ordnete eine sechsmonatige teilweise Aussetzung ihres Betriebs an, berichtet CoinDesk. Die Financial Services Commission gab bekannt, dass die Sanktionen gemäß dem Gesetz über die Meldung und Nutzung spezifischer Finanztransaktionsinformationen erlassen wurden, wobei rund 6,65 Millionen Verstöße bei Bithumb angeführt wurden, darunter etwa 3,55 Millionen Versäumnisse bei der Kundenprüfung (KYC) und rund 3,04 Millionen Versäumnisse beim wirksamen Blockieren eingeschränkter Transaktionen. Die Aufsichtsbehörden sanktionierten auch Einzelpersonen des Unternehmens: Der CEO von Bithumb erhielt eine Verwarnung und der Compliance-Leiter wurde für sechs Monate suspendiert, nachdem zwischen 2024 und 2025 Vor-Ort-Inspektionen bei fünf großen Börsen durchgeführt wurden: Upbit, Bithumb, Coinone, Korbit und Gopax.