Irans Ölexporte sinken im Mai auf den tiefsten Stand seit sechs Jahren
BlockBeats berichtet: 5. Juni – Irans Exporte von Rohöl und Kondensat sind im Mai laut Schifffahrtsdaten und Analysten auf den niedrigsten Wert seit mindestens sechs Jahren gefallen. Als Gründe werden eine Blockade der US-Marine sowie erhöhte Sicherheitsrisiken genannt. Die täglichen Ausfuhren lagen demnach deutlich unter 300.000 Barrel.
Nach Daten des Analysehauses Vortexa beliefen sich Irans durchschnittliche Exporte im Mai auf rund 209.000 Barrel pro Tag. Im April waren es noch 1,34 Mio. Barrel pro Tag, im März nahezu 1,9 Mio. Barrel pro Tag. Damit erreichten die Ausfuhren den niedrigsten Stand seit Ende 2019 bis Anfang 2020.
Vortexa-Analystin Claire Jungman verwies auf mehrere Belastungsfaktoren: Unsicherheit rund um die Straße von Hormus, Blockadeaktionen der US-Marine gegen Schiffe mit Ziel iranische Häfen sowie die verbreitete Zurückhaltung von Reedereien, Schiffseignern, Versicherern und Handelspartnern, Schiffe und Besatzungen dem aktuellen Sicherheitsumfeld auszusetzen.
Auch Zahlen des Datendienstes Kpler zeigen einen vergleichbaren Rückgang. Kpler veranschlagt die Mai-Exporte auf 260.000 Barrel pro Tag – ebenfalls der niedrigste Wert seit sechs Jahren. (Jin10)