SEC-Vorsitzender Paul S. Atkins stellt "Regulation Crypto Assets"-Rahmenwerk vor – vier Nicht-Wertpapier-Kategorien und neue Ausnahmeregelungen
SEC-Vorsitzender Paul S. Atkins kündigte am 17. März auf dem Blockchain Summit in Washington, D.C. die Einführung des "Regulation Crypto Assets"-Rahmenwerks an, das Leitlinien zur Token-Klassifizierung und zu Investment-Contract-Regeln bietet, wie die SEC-Website mitteilt. Die Leitlinien legen fest, dass vier Arten von Krypto-Assets nicht als Wertpapiere behandelt werden: digitale Rohstoffe, digitale Sammlerstücke, digitale Tools und Zahlungs-Stablecoins gemäß dem GENIUS Act, während digitale Wertpapiere – tokenisierte Versionen traditioneller Wertpapiere – weiterhin dem Wertpapierrecht unterliegen. Die SEC erläutert auch, wann ein Investment Contract endet: Projektteams müssen wesentliche Managementaktivitäten klar offenlegen, danach unterliegen die betreffenden Krypto-Assets nicht mehr der Wertpapierregulierung. Atkins skizzierte drei vorgeschlagene Ausnahmewege: eine "Startup-Ausnahme" für bis zu 5 Millionen US-Dollar über vier Jahre, eine "Finanzierungs-Ausnahme" für bis zu 75 Millionen US-Dollar innerhalb von 12 Monaten mit SEC-Offenlegung sowie einen "Investment Contract Safe Harbor", der Kriterien für qualifizierte Assets als Nicht-Wertpapiere festlegt, und die SEC plane, zu diesen Vorschlägen öffentliche Stellungnahmen einzuholen.