Hongkong legt digitale Vermögenswerte-Reform für 2026 vor – mit erweiterter Lizenzierung und Stablecoin-Aufsicht
Die Regierung Hongkongs hat einen Reformfahrplan für digitale Vermögenswerte für 2026 vorgelegt, der die Lizenzierung von Handelsplattformen auf Händler und Verwahrer digitaler Vermögenswerte ausweitet, wobei die Securities and Futures Commission (SFC) für zentrale Teile des Regimes zuständig sein wird, wie aus der zweiten Grundsatzerklärung zu digitalen Vermögenswerten hervorgeht. Der Plan umfasst einen Lizenzierungsrahmen für Emittenten fiatgebundener Stablecoins, wobei die ersten Lizenzen im nächsten Monat erteilt werden sollen, und die Regulierungsbehörden zielen darauf ab, solche Stablecoins in Zahlungs- und Abwicklungsverwendungen zu integrieren und gleichzeitig Emissionsstrukturen sowie Reservenverwaltung zu überwachen. Die Behörden werden zudem Leitlinien herausgeben, um Schuldverschreibungsregister auf Distributed-Ledger-Systemen zu ermöglichen, elektronische Signaturen und die Digitalisierung von Inhaberschuldverschreibungen prüfen und eine breitere Einführung tokenisierter Anleihen nach früheren Green-Bond-Pilotprojekten verfolgen. Parallel dazu wird die Regierung in der ersten Jahreshälfte die Inland Revenue Ordinance ändern, um das OECD Crypto-Asset Reporting Framework und den aktualisierten Common Reporting Standard umzusetzen und eine stärkere grenzüberschreitende Steuertransparenz sowie Angleichung an internationale Offenlegungspraktiken anzustreben.