Krypto-Wallets hinken bei Post-Quanten-Upgrades hinterher, während Quantencomputing-Fortschritte und Standards voranschreiten
Forscher berichteten am 11. Februar 2026 über rasante Fortschritte im Quantencomputing, darunter neue Methoden zum Auslesen von Quanteninformationen aus topologischen Qubits auf Basis von Majorana-Null-Moden, miniaturisierte optische Kavitäten für das gleichzeitige Auslesen hunderter Atome sowie Echtzeit-fehlerkorrigierte Lattice-Surgery bei supraleitenden Qubits, was Bedenken für Blockchain-Kryptografie und Krypto-Wallets aufwirft, so The Market Periodical. Die US-Notenbank Federal Reserve hob in einem Papier vom September 2025 eine "harvest now, decrypt later"-Bedrohung hervor und stellte fest, dass rund 6,36 Millionen BTC, etwa 33% des Angebots, bereits auf Adressen mit offengelegten öffentlichen Schlüsseln liegen, während die NIST-Standards vom August 2024 FIPS 203 (MLKEM), FIPS 204 (MLDSA) und FIPS 205 (SLHDSA) deutlich größere Post-Quanten-Signaturen einführen, die Blockgrößenlimits belasten, wie in BTQ Technologies' 64-MB-Bitcoin-Blöcken zu sehen. Projekte wie Quantum Resistant Ledger (QRL), BTQ Technologies, Project 11's Yellowpages, Algorand und Hedera testen quantenresistente Verfahren, doch große Consumer-Wallets wie MetaMask, Ledger und Trezor haben keine Post-Quanten-Optionen hinzugefügt, während Bitcoin- und Ethereum-Communities weiter über künftige quantensichere Upgrades diskutieren. Ein Frontiers-in-Computer-Science-Paper vom April 2025 empfahl, dass Bitcoin die Migration zu einer Post-Quanten-Blockchain bei Blockhöhe 945.000, erwartet um April 2026, beginnen solle, und warnte, dass Unveränderlichkeit, fehlende zentrale Upgrade-Autorität und inkompatible Signaturverfahren jeden Übergang für bestehende On-Chain-Assets erschweren könnten.