Umfrage zum CLARITY Act zeigt: Krypto-Community bevorzugt Datenschutz gegenüber Stablecoin-Renditeregeln
Am 16. März 2026 führte Paul Barron eine Online-Umfrage zum U.S. Digital Asset Market Clarity Act durch, bei der sich Teilnehmer deutlich für stärkere Datenschutzbestimmungen statt Stablecoin-Rendite-Anreize aussprachen, wie Medienberichte zeigen. Die Befragung konzentrierte sich auf Bedenken, dass Senatsentwürfe des CLARITY Act dem US-Finanzministerium erlauben könnten, Krypto-Transaktionen vorübergehend einzubehalten, einzufrieren oder zu beschlagnahmen – ohne gerichtliche Prüfung –, eine Formulierung, die viele als grundlegende Bedrohung für Selbstverwahrung und finanzielle Freiheit betrachteten. Das Gesetz, dessen Repräsentantenhausversion im Juli 2025 verabschiedet wurde, bleibt im Senat blockiert aufgrund eines Streits darüber, ob Zins- und Belohnungsprogramme auf Stablecoin-Guthaben erlaubt werden sollen; Banken unter Führung der American Bankers Association lobbyieren für ein Verbot hochverzinslicher Angebote, während Krypto-Firmen argumentieren, solche Anreize seien entscheidend für Kundenwachstum. Analysten, die von Reuters und anderen Medien zitiert werden, sagen, die Senatoren Angela Alsobrooks und Thom Tillis arbeiten an Kompromissklauseln, die rein passive Renditen verbieten, aber aktivitätsbasierte Belohnungen zulassen würden; eine vom Weißen Haus gesetzte Frist zum 1. März 2026 ist bereits verstrichen und einige Beobachter warnen, dass bei fehlender Vorlage durch den Bankenausschuss bis Ende April 2026 eine Verabschiedung in diesem Jahr schwierig wird.