Bitcoin-Miner unter Margendruck: Wintermute verweist auf schwachen Zyklus, BTC-Verkäufe und KI-Wende

Bitcoin-Miner stehen in diesem Zyklus unter strukturellem Rentabilitätsdruck, da die Margen schrumpfen. Das Handelsunternehmen Wintermute hebt in seinem Bericht für März 2026 hervor, dass die Mining-Kosten bei rund 87.000 USD pro BTC liegen, während der Spotpreis nahe 69.000 USD notiert, und dass die Bruttomargen auf frühere Bärenmarkt-Tiefststände gefallen sind. Transaktionsgebühren bleiben "episodisch" statt eine konstante Einnahmequelle zu sein, und börsennotierte Miner haben seit Oktober über 15.000 BTC verkauft, um Betrieb oder neue Initiativen zu finanzieren. Wintermute merkt an, dass Miner gemeinsam etwa 1% des Bitcoin-Angebots halten, die meisten jedoch Treasury-Instrumente wie Derivate oder On-Chain-Kreditvergabe zur Renditegenerierung nicht voll nutzen, während einige Betreiber – darunter Marathon (MARA), Core Scientific, Hut 8, Riot und Terawulf – beginnen, Reserven zu verkaufen und Infrastruktur für Hochleistungsrechnen und KI umzuwidmen. Das Unternehmen bezeichnet das aktuelle Umfeld als schmerzhaft, aber potenziell "gesunde Bereinigung", bei der Miner mit stärkeren Bilanzen, günstigerer Energie und der Bereitschaft, BTC als aktiven Vermögenswert statt passive Reserve zu behandeln, einen dauerhaften strukturellen Vorteil erlangen könnten.