Bitcoin fällt im Februar um 15 %, verlängert Verlustserie auf fünf Monate während Citi und Barclays Krypto-Integration vorantreiben

Bitcoin schloss den Februar 2026 mit einem Verlust von 15 % ab und verzeichnete damit den fünften Monatsrückgang in Folge, wobei der Kurs 48 % unter dem Allzeithoch von 126.500 US-Dollar vom Oktober 2025 liegt und erstmals Januar und Februar im selben Jahr beide negativ endeten. Sollte auch der März im Minus schließen, würde dies sechs aufeinanderfolgende monatliche Rückgänge bedeuten, so Simon Peters, Krypto-Analyst bei eToro, der steigende geopolitische Spannungen im Nahen Osten und erhöhte Sensibilität gegenüber anstehenden US-Wirtschaftsdaten sowie der nächsten Zinsentscheidung der Federal Reserve als Gründe nennt. Altcoin-Bewegungen fielen gemischt aus: NEAR stieg letzte Woche um 17 % von 1,009 US-Dollar auf 1,184 US-Dollar nach Ankündigungen auf der NEARCON 2026 wie der Near.com SuperApp und einem "Confidential Intents"-Datenschutz-Ausführungslayer, während Polkadot (DOT) ebenfalls um 17 % kletterte, da Händler eine Angebotsreduzierung am 14. März erwarteten, die die jährliche Token-Ausgabe von etwa 120 Millionen auf 55 Millionen Token senken wird. Die institutionelle Akzeptanz nahm weiter zu, als Citibank Pläne zur Integration von Bitcoin in ihre Kernbankinfrastruktur mit institutioneller Verwahrung, Wallet- und Compliance-Diensten skizzierte und Barclays eine Blockchain-Plattform für Stablecoin-Zahlungen und tokenisierte Einlagen erkundete, nachdem die Bank eine Beteiligung am US-amerikanischen digitalen Geldverrechnungssystem Ubyx erworben hatte, was eine tiefere Konvergenz zwischen traditionellem Finanzwesen und digitalen Assets unterstreicht.