Bitcoin fällt kurzzeitig unter 70.000 US-Dollar bei kurzfristigen Gewinnmitnahmen
Bitcoin, das Anfang der Woche rund 74.000 US-Dollar erreicht hatte, fiel in den vergangenen 24 Stunden um etwa 3,7 Prozent und rutschte kurzzeitig unter 70.000 US-Dollar, wie CoinDesk berichtet. Analysten führen die Bewegung vor allem auf Gewinnmitnahmen kurzfristiger Händler zurück, während das Vertrauen in die Nachhaltigkeit des aktuellen Aufwärtstrends schwach bleibt. Derivate-Indikatoren zeigen ein bärisches Bild mit deutlich negativen Finanzierungsraten, was darauf hindeutet, dass Händler für das Offenhalten von Short-Positionen zahlen, obwohl die Spot-Nachfrage durch Stablecoin-Zuflüsse an Börsen auf dem höchsten Stand seit 2026 und positive Nettoflüsse bei Spot-Bitcoin-ETFs gestützt wird. Der Bericht beschreibt eine klare Spaltung in der Positionierung, da institutionelle Spot-Teilnehmer weiterhin Bitcoin akkumulieren, während Derivate-Händler Short-Positionen aufbauen, und stellt fest, dass diese Kombination aus Spot-Käufen und negativer Finanzierung historisch oft Short-Squeezes vorausging, ein solches Ergebnis jedoch nicht gesichert ist.