Bitcoin steigt um knapp 5% über 69.000 USD – Analyst sieht Short Squeeze und Leverage als Haupttreiber
Bitcoin legte am Montag um knapp 5% zu und notierte über 69.000 USD, nachdem die Kryptowährung am Wochenende nach US-Angriffen auf den Iran gefallen war. Mark Connors, Chief Investment Officer bei Risk Dimensions, führt den Anstieg hauptsächlich auf einen Short Squeeze und Leverage-Positionen zurück, nicht auf erneute Spot-Käufe. Connors verwies auf makrobedingte Umschichtungen und eine Trendwende bei den Abflüssen aus Spot-Bitcoin-ETFs, betonte jedoch, dass dies noch kein klares Signal für einen nachhaltigen Vorstoß in Richtung 100.000 USD oder ein Durchbrechen der 75.000-USD-Marke sei. CoinGlass-Daten zeigen 218 Millionen USD an Liquidationen zwischen 65.250 und 64.650 USD sowie einen Open-Interest-Anstieg von 6% in 24 Stunden bei einem Preisgewinn von 3,8%, was einige Händler zu Gewinnmitnahmen nahe der psychologischen 70.000-USD-Marke veranlasste. Die Liquidations-Heatmap von CoinGlass deutet darauf hin, dass bei einem Durchbruch über 70.000 USD rund 90 Millionen USD an Short-Positionen liquidiert werden könnten, was laut den Daten genug Momentum für einen Test des Februar-Hochs von 72.000 USD liefern könnte.