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Kosta Gushterov

Südkorea plant Beteiligungsobergrenze von 15–20 % für große Krypto-Börsen ab 2026, Branche wehrt sich

Die südkoreanische Finanzaufsicht Financial Services Commission (FSC) hat am 4. März 2026 vorgeschlagen, direkte Beteiligungen von Einzelpersonen und Unternehmen an großen Krypto-Börsen grundsätzlich auf 15–20 % zu begrenzen, mit eng gefassten Ausnahmen bis zu 34 %. Großaktionäre von Plattformen wie Upbit, Bithumb und Coinone müssten damit über Zeiträume von drei bis sechs Jahren erhebliche Anteile abgeben, während Branchenverbände den Plan als Eingriff in Eigentumsrechte kritisieren und vor einer möglichen Abwanderung von Unternehmen warnen, so die FSC. Die Initiative ist Teil des Digital Asset Basic Act (Phase 2), der Anfang 2026 im Parlament beraten werden soll.