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Brian Danga

Russlands Zentralbank plant Anzeige-basiertes Krypto-Börsenregime und 1%-Risikogrenze für Banken

Die russische Zentralbank will Banken und Wertpapierfirmen erlauben, Krypto-Börsen über ein vereinfachtes Anzeigeverfahren auf Basis ihrer bestehenden Lizenzen zu betreiben, wie Interfax berichtet. Der Entwurf begrenzt das Engagement der Banken in digitalen Vermögenswerten auf 1% des Kapitals und stuft Kryptowährungen sowie Stablecoins als handelbare Währungsanlagen ein, während ihr Einsatz für inländische Zahlungen verboten bleibt. Qualifizierte Anleger sollen ohne Volumenbeschränkung investieren können, während nicht qualifizierte Anleger über einen einzigen Intermediär jährlich bis zu 300.000 Rubel erwerben dürften. Die zentralen Regelungen sollen ab dem 1. Juli 2026 gelten.