ASIC will Krypto-Plattformen ab 2026 mit funktionaler Regulierung unter Digital Assets Framework Bill 2025 erfassen
Am 11. März 2026 plädierte Rhys Bollen, Leiter für Fintech bei der australischen Wertpapier- und Investmentaufsicht ASIC, dafür, Krypto-Assets in Australien nach ihrer wirtschaftlichen Funktion statt nach technischen Bezeichnungen zu regulieren, sodass tokenisierte Wertpapiere und Stablecoins unter bestehende Finanz- und Zahlungsregeln fallen. Der Digital Assets Framework Bill 2025 sieht vor, dass digitale Asset- und Verwahrplattformen bis zum 30. Juni 2026 australische Finanzdienstleistungslizenzen (AFSL) benötigen und bei Verstößen Strafen von bis zu 10% des Jahresumsatzes drohen, während kleinste Anbieter ausgenommen sind. Branchenvertreter haben Bedenken wegen weitreichender Eingriffsbefugnisse geäußert, auch wenn einige anerkennen, dass der Rahmen lizenzierten Krypto-Unternehmen den Zugang zum Bankensystem erleichtern könnte.