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Benjamin Njiri

Analyst warnt vor höheren Kapitalabflüssen durch KRW-Stablecoins, während DWF Ventures Wachstumspotenzial in Südkorea sieht

Südkoreas Vorstoß, Won-denominierte Stablecoins gegenüber US-Dollar-basierten Varianten zu bevorzugen, stößt bei Marktteilnehmern auf gegensätzliche Einschätzungen. Analyst Jinsol Bok von Four Pillars warnt, KRW-Stablecoins könnten Kapitalabflüsse eher verstärken und aufgrund bestehender lokal verzinster digitaler Zahlungsdienste nur auf begrenzte Nachfrage stoßen. DWF Ventures sieht dagegen in Südkoreas großer, technikaffiner Kryptonutzerbasis und der sogenannten Kimchi-Prämie eine Grundlage für eine starke Akzeptanz. Die Finanzaufsicht FSC will Unternehmensregeln für Krypto-Vermögenswerte finalisieren, die den Wettbewerb zwischen KRW-Stablecoins und USDT sowie USDC im Land prägen werden.