Adam Back warnt: BIP-110 könnte Bitcoin-Guthaben gefährden und die Blockchain spalten

Am 17. März 2026 bekräftigte Blockstream-CEO Adam Back seine Ablehnung des Bitcoin Improvement Proposals BIP-110, das einen 12-monatigen Soft Fork zur Entfernung bestimmter On-Chain-Daten aus Protokollen wie Ordinals und Runes vorsieht. Er warnt, die Änderungen könnten bestimmte Transaktionsausgänge faktisch einfrieren, Bitcoins Neutralität und Ruf als Wertspeicher untergraben und bei einer Aktivierung mit nur 50 % Hash-Rate-Unterstützung sogar eine Kettenspaltung auslösen. Bei einer Unterstützung von lediglich rund 2,4 % bis 4,5 % der Nodes, überwiegend mit Bitcoin Knots, und ohne Beteiligung großer Mining-Pools hält Back BIP-110 für praktisch tot bei der Einführung. Zugleich sieht er darin ein Zeichen für eine wachsende Bereitschaft, aus seiner Sicht riskante Maßnahmen gegen vermeintlichen Spam in Betracht zu ziehen.