vor 11 Std.
KI-Blase? Nvidia übertrifft Japan beim Börsenwert, Bewertung wirkt moderat
Nvidia hat seinen Marktwert auf ein Rekordhoch von 5,8 Billionen Dollar gesteigert und damit eine 96 Handelstage andauernde Phase ohne neuen Höchststand beendet. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis auf Basis der geschätzten Gewinne liegt bei rund 15 und damit niedriger als bei 295 Unternehmen im S&P 500. Zwei Wochen zuvor hatte das Unternehmen den größten Aktienrückkauf seiner Geschichte über 150 Milliarden Dollar genehmigt.
vor 11 Std.
vor 1T
Anthropic peilt beim Börsengang bis zu 100 Milliarden Dollar an und zielt auf rund 2 Billionen Dollar Bewertung
Das KI-Unternehmen Anthropic will im kommenden Monat an die Börse gehen und dabei bis zu 100 Milliarden Dollar einsammeln, bei einer Bewertung von rund 2 Billionen Dollar. Damit könnte das Unternehmen den bisherigen IPO-Höchstwert von SpaceX aus dem Vorjahr mit 86 Milliarden Dollar übertreffen. Der Umsatz stieg im vergangenen Jahr um das Zwölffache auf fast 4,6 Milliarden Dollar, zugleich fiel jedoch ein operativer Verlust von mehr als 8 Milliarden Dollar an. In den kommenden Jahren plant Anthropic zudem Ausgaben von 518 Milliarden Dollar für Cloud-Computing und Infrastruktur.
vor 1T
10-1
SAP bündelt irische Einheiten und zahlt 2025 Dividende von 157 Mio. Euro
SAP hat im laufenden Jahr seine irischen Gesellschaften konsolidiert, während die wichtigste Tochter in Dublin 2025 eine Dividende von 157 Mio. Euro an die europäische Mutter ausschüttete. Der Umsatz stieg 2025 um 2,8% auf 881 Mio. Euro, der operative Gewinn legte um fast 6% auf 499 Mio. Euro zu. Zudem wies das Unternehmen Finanzerträge von mehr als 771 Mio. Euro aus, darunter Dividendenerträge von über 509 Mio. Euro aus anderen Konzerngesellschaften.
10-1
9-10
Ryanair-Aktionäre lehnen O’Leary-Vergütung mit möglicher Auszahlung von 150 Mio. € teilweise ab
Ryanair-Aktionäre haben gegen ein Vergütungspaket protestiert, das Vorstandschef Michael O’Leary eine Auszahlung von 150 Mio. € einbringen könnte. Nach einer im Sommer vereinbarten Regelung erhält O’Leary Optionen auf 10 Millionen Aktien. Ausübbar sind sie, wenn der Aktienkurs auf 42 € steigt oder der Nachsteuergewinn auf 4 Mrd. € wächst. Das Paket soll seine bisherige Vergütungsvereinbarung ersetzen.
9-10
9-2
EZB-Rat Makhlouf: Notenbank muss für weitere Zinserhöhungen bereit sein
EZB-Ratsmitglied und Irlands Zentralbankchef Gabriel Makhlouf sagte, er sei beunruhigt, dass die Inflation im Euroraum über 3% liege, während das Wachstum etwas stärker ausfalle als vor dem Sommer erwartet. Er betonte, selbst bei einem Einlagenzins von 2,5% werde die Geldpolitik die wirtschaftliche Aktivität nicht bremsen. Seine Aussagen deuten darauf hin, dass die EZB die Zinsen weiter anheben könnte.
9-2
7-30
Microsoft schließt im zweiten Quartal neue Rechenzentrums-Leasingverträge über mehr als 130 Mrd. US-Dollar ab
Microsoft hat im zweiten Quartal neue Rechenzentrums-Leasingverträge über mehr als 130 Mrd. US-Dollar abgeschlossen, um die KI-getriebene Nachfrage nach Cloud-Rechenleistung zu bedienen. Die Investitionsausgaben stiegen in dem Zeitraum auf 41 Mrd. US-Dollar, ein Plus von 70% gegenüber dem Vorjahr. Der freie Cashflow sank um 23% auf 19,6 Mrd. US-Dollar. Nach Vorlage der Zahlen legte die Aktie im nachbörslichen Handel um 9% zu.
7-30
6-27
SpaceX-Aktie vor Belastungsprobe durch stufenweise Insider-Verkäufe nach dem Börsengang
Die SpaceX-Aktie steht vor einer Belastungsprobe, weil das Unternehmen Insider-Verkaufsbeschränkungen nicht mit einem einheitlichen 180-Tage-Lock-up, sondern stufenweise auslaufen lässt. Ein Teil der Insider kann nach dem ersten Quartalsbericht im August verkaufen, weitere Aktienpakete werden in den folgenden Wochen nach und nach frei. Innerhalb von 180 Tagen könnten so schätzungsweise 58% der Aktien frei handelbar werden – deutlich mehr als die anfänglich unter 5% liegende Streubesitzquote beim IPO. Der Beitrag argumentiert, dass die frühe Kursrally vor allem von Knappheit geprägt war, während das steigende Angebot spürbaren Verkaufsdruck erzeugen könnte.
6-27
6-20
SpaceX-Bewertungsanstieg auf 2,97 Billionen US-Dollar legt Kluft zwischen Erzählung und Kennzahlen offen
SpaceX wurde zwischenzeitlich mit 2,97 Billionen US-Dollar bewertet und überholte damit kurzzeitig Microsoft und Amazon, obwohl das Unternehmen laut Angaben im Text bei 19 Milliarden US-Dollar Umsatz einen Nettoverlust von 9 Milliarden US-Dollar ausweist. Daraus ergibt sich ein Kurs-Umsatz-Verhältnis von mehr als 150, was die Kritik an „storygetriebenen“ Spitzenbewertungen befeuert. Beobachter ziehen zudem Parallelen zu Tesla und argumentieren, beide Bewertungen stützten sich stärker auf Zukunftsversprechen als auf aktuelle Profitabilität.
6-20
6-19
Stichwahl in Peru: Keiko Fujimori liegt nach der Abstimmung am 7. Juni mit mehr als 36.000 Stimmen vor Roberto Sánchez
In der Stichwahl um das Präsidentenamt in Peru vom 7. Juni liegt Keiko Fujimori mit mehr als 36.000 Stimmen knapp vor Roberto Sánchez, während die Wahlbehörden das endgültige Ergebnis wegen Hunderttausender angefochtener Stimmzettel erst im Juli erwarten. Ausgezählt sind 99,1%, zugleich zeigt die Auszählung eine starke Spaltung: Fujimori dominiert die Auslandsstimmen um rund 80.000, liegt aber im Inland um 43.000 zurück. Politisch stehen sich beide Lager scharf gegenüber: Fujimori wirbt mit mehr Investitionen in Sicherheit und einer Reform des Bildungssystems, Sánchez stellt die Unabhängigkeit der Zentralbank infrage und will Reserven für öffentliche Investitionen nutzen. Der Sieger tritt am 28. Juli eine fünfjährige Amtszeit an.
6-19