vor 7 Std.
Disney-Parks melden Besucherplus von 3%, während Comcasts Universal-Parks 5% weniger Gewinn ausweisen
Disney meldete in seinem Quartalsbericht ein Besucherwachstum von 3% in den Parks in Florida und Kalifornien, gestützt auf inländische Touristen und Jahreskarteninhaber. An der Wall Street war nur ein Plus von 0,5% erwartet worden. Comcast wies für seine Universal-Parks einen Rückgang des Quartalsgewinns um 5% aus und verwies auf eine nachlassende Nachfrage in Orlando. Die auseinanderlaufenden Ergebnisse deuten auf schwankende Nachfrage in der Region hin.
vor 7 Std.
7-30
Microsoft fährt KI-Investitionen hoch, Gewinn steigt im Quartal um 31,6%
Microsoft hat für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2026 einen Umsatz von 90 Milliarden US-Dollar (+17,8% im Jahresvergleich) und einen Nettogewinn von 35,8 Milliarden US-Dollar (+31,6%) gemeldet und damit die Markterwartungen übertroffen. Die Investitionsausgaben beliefen sich im selben Zeitraum auf 41 Milliarden US-Dollar (+69,4%), vor allem für den Ausbau von KI-Rechenzentren. Nach der Veröffentlichung legte die Aktie im nachbörslichen Handel um mehr als 1% zu. Das Ereignis gilt als direkt leistungsgetriebener Kurstreiber für die Microsoft-Aktie.
7-30
7-30
Trump-Regierung will Bundesflächen für KI-Rechenzentren umnutzen
Die Trump-Regierung treibt die Umwidmung ungenutzter Bundesflächen voran – darunter die frühere Urananreicherungsanlage in Piketon (Ohio) und der Nuklearkomplex Savannah River (South Carolina) – um Hyperscale-KI-Rechenzentren zu bauen. Das Gesamtvolumen der Vorhaben beträgt 11 Gigawatt; konkret sind 2 Gigawatt gasbasierte Stromerzeugung sowie 2.6 Gigawatt Batteriespeicher vorgesehen. Federführend ist das US-Energieministerium, ein Teil der Finanzierung kommt aus Japan. Die Pläne erhöhen die Erwartung an eine mittel- bis langfristig steigende Nachfrage nach Erdgas als Grundlastenergiequelle für Rechenzentren in den USA.
7-30
7-23
Tesla-Gewinn sinkt im zweiten Quartal auf 1,1 Mrd. US-Dollar trotz höherer Autoverkäufe
Tesla hat für das zweite Quartal einen Nettogewinn von 1,1 Mrd. US-Dollar gemeldet, 9% weniger als vor einem Jahr und unter der Analystenerwartung von 1,3 Mrd. US-Dollar. Der Umsatz stieg auf 28,2 Mrd. US-Dollar, was 25% über dem Vorjahresniveau liegt. Zugleich sank die Profitabilität pro Fahrzeug, während das Unternehmen die Investitionen in Robotaxis mit autonomem Fahren, Batteriefabriken und Sattelzugmaschinen deutlich erhöhte. Zuwächse in Europa glichen rückläufige Verkäufe in den USA aus, doch die Branche steht insgesamt unter Margendruck, was sich auch in einem 30%igen Gewinnrückgang von General Motors zeigt.
7-23
7-3
Carney kündigt 15 Milliarden Kanadische Dollar schwere Pipeline- und Hafenprojekte für Energieexporte nach Asien an
Kanadas Premierminister Mark Carney hat mehrere Infrastrukturvorhaben an der Westküste angekündigt, darunter eine neue Ölpipeline von Alberta zur Südküste von British Columbia sowie den Ausbau der Häfen Prince Rupert und Vancouver. Entlang der Nordküste von British Columbia sollen zudem mehrere LNG-Terminals entstehen, um die nationale LNG-Produktion zu verdreifachen. Insgesamt sind Investitionen von 15 Milliarden Kanadischen Dollar (105 Milliarden Dollar) vorgesehen, um die Abhängigkeit von Ausfuhren in die USA zu verringern und Energieexporte nach Asien auszubauen. Der Plan erhöht direkt die physische Exportkapazität für kanadisches Rohöl und Erdgas und gilt als verifizierbarer, großskaliger und mittelfristig umsetzbarer Angebotsimpuls.
7-3
7-3
US-Eierproduzenten zahlen 3,3 Millionen US-Dollar zur Beilegung einer bundesweiten Preisabsprachenklage
Mehrere große Eierproduzenten, darunter Cal-Maine Foods, Hickman’s Egg Ranch und Versova, haben einem Vergleich in Höhe von 3,3 Millionen US-Dollar mit der US-Bundesregierung und 17 Bundesstaaten zugestimmt und sollen zudem mehr als 53 Millionen Eier spenden. Der Vergleich bezieht sich auf Vorwürfe der Preismanipulation über fast drei Jahre und enthält kein Schuldeingeständnis. Die Unternehmen müssen mit einem bundesweiten Monitoring kooperieren und Compliance-Programme einführen, um Preismanipulationen zu verhindern. Die Einigung muss noch vom Gericht bestätigt werden.
7-3
7-2
US-Energieministerium weist Rechenzentren in Hitzewelle zum Einsatz von Notstromaggregaten an
An der US-Ostküste führt eine Extremhitze zu stark steigender Stromnachfrage, und der Netzbetreiber PJM rechnet am Donnerstag mit der höchsten Last seit zwei Jahrzehnten. Energieminister Chris Wright wies die Netzbetreiber an, Rechenzentren bei Bedarf zum Einsatz ihrer Notstromversorgung zu verpflichten, um das Stromnetz zu entlasten. In der Region stehen viele dieser Backup-Generatoren, die überwiegend mit Erdgas und Diesel betrieben werden und kurzfristig die Nachfrage nach gasbasierter Stromerzeugung erhöhen dürften. Gleichzeitig kommt der Ausbau von Stromspeicher-Batterien im PJM-Gebiet langsamer voran, wodurch Erdgas als zentrale Quelle für Spitzenlasten besonders gefragt bleibt.
7-2
7-2
US-Atomaufsicht NRC will Strahlenschutzregeln lockern und Ausbau der Kernenergie beschleunigen
Die US-Atomaufsicht NRC schlägt eine umfassende Überarbeitung der Strahlenschutzvorschriften für Kernkraftwerke vor und begründet dies mit hohen Kosten der bisherigen Regeln bei begrenztem Zusatznutzen für den Gesundheitsschutz. Die Behörde will die bestehenden jährlichen Grenzwerte für die Strahlenbelastung von Beschäftigten und Öffentlichkeit beibehalten, aber das seit Jahrzehnten geltende ALARA-Prinzip („as low as reasonably achievable“) streichen. Zudem soll ein breit angelegtes Maßnahmenpaket die Standortwahl und Genehmigung neuer Reaktoren vereinfachen. Zusammen könnten die Änderungen den Bau und Betrieb neuer Anlagen in den USA günstiger und einfacher machen und damit den Ausbau der Kernenergie unterstützen.
7-2
6-30
Trump-Regierung zahlt Duke Energy 129 Millionen US-Dollar für Ausstieg aus Offshore-Windprojekt vor North Carolina
Die Trump-Regierung will Duke Energy 129 Millionen US-Dollar zahlen, damit der Versorger seine Pläne für einen Offshore-Windpark vor der Küste von North Carolina aufgibt. Das Vorhaben befand sich in einem frühen Entwicklungsstadium, mit dem Bau war noch nicht begonnen worden. Duke Energy soll das Geld anschließend in andere, von der Regierung bevorzugte Energiequellen reinvestieren, darunter mögliche neue Kernenergie- und Erdgasprojekte.
6-30