vor 12 Std.
Trump-Regierung will ganzjährigen Verkauf von E15-Benzin per Gesetz dauerhaft machen
Die Trump-Regierung will den Kongress dazu bewegen, den ganzjährigen Verkauf von E15-Benzin dauerhaft zu erlauben und damit die bisherigen Sommerbeschränkungen zu beenden. E15 enthält 15% Ethanol und darf bislang in der warmen Jahreszeit nur über Ausnahmegenehmigungen verkauft werden. Der Vorstoß zielt darauf ab, die Kraftstoffkosten zu senken, nachdem die Benzinpreise zuletzt unter Druck standen. Die Änderung würde die Abhängigkeit von jährlichen Ausnahmeregeln verringern und Raffinerien mehr Flexibilität beim Beimischen geben.
vor 12 Std.
6-22
Trump zeigt laut Bericht wachsende Sorge über eskalierende Spannungen zwischen Israel und Iran
Die Trump-Regierung hat dem Bericht zufolge mit Iran ein 14-Punkte-Memorandum of Understanding vereinbart, das Israel zum Stopp seiner Militäroperationen im Libanon auffordert. Israelische Vertreter lehnten diese Forderung jedoch öffentlich ab und signalisierten, die Kampagne fortzusetzen, was in Washington Sorgen über ein Scheitern der Vereinbarung und eine regionale Eskalation auslöst. Anonyme Beamte sagen, Trump sei „extrem besorgt“ und habe intern kritisiert, Israel könne die USA in einen umfassenden Krieg mit Iran hineinziehen, wie Zeteo berichtet. Eine offizielle Bestätigung gibt es nicht; neue militärische Schritte oder zusätzliche Sanktionen wurden nicht bekannt, und direkte Marktauslöser werden nicht genannt.
6-22
6-18
Aktien fallen, nachdem Fed-Vertreter für 2026 eine mögliche Zinserhöhung signalisieren
Fed-Vertreter deuteten an, dass es 2026 zu einer Zinserhöhung kommen könnte, obwohl die FOMC-Sitzung den Leitzins in der Spanne von 3.5%-3.75% belassen hat. Der Median der Dot-Plot-Prognosen sieht den Zins zum Jahresende bei 3.8% und damit 0.4 Prozentpunkte höher als in der März-Projektion. Die Rendite der 2-year-US-Staatsanleihe sprang um 15 Basispunkte auf 4.205%. Parallel dazu fielen der S&P 500 um 1.21%, der Nasdaq um 1.34% und der Dow um 0.97%.
6-18
6-18
Trump: Ohne Iran-Deal wären die globalen Ölreserven in vier Wochen aufgebraucht
US-Präsident Donald Trump sagte beim G7-Gipfel in Frankreich, ohne ein Abkommen mit Iran wären die globalen Ölreserven innerhalb von vier Wochen aufgebraucht gewesen. Parallel dazu hat die Internationale Energieagentur (IEA) ihre Prognose für die globale Ölnachfrage 2026 deutlich gesenkt und erwartet nun einen Rückgang von 420.000 Barrel pro Tag gegenüber dem Vorjahr, was 1,3 Millionen Barrel pro Tag unter den Schätzungen zu Jahresbeginn liegt. Trotz schwächerer Nachfrage sieht die IEA die Angebotsentwicklung weiterhin als relativ robust an. Anhaltende geopolitische Spannungen rund um Transportwege wie die Straße von Hormus verstärken zugleich das Risiko von Lieferunterbrechungen und stützen Spotpreise sowie kurzfristige Kontrakte strukturell.
6-18
6-18
Fed belässt Leitzins bei 3,5%–3,75% unverändert in Kevin Warshs erster Sitzung als Vorsitzender
Die US-Notenbank Federal Reserve hat in der ersten FOMC-Sitzung unter dem neuen Vorsitzenden Kevin Warsh den Leitzins in der Spanne von 3,5%–3,75% unverändert gelassen; die Entscheidung fiel einstimmig. In der Erklärung hieß es, die Wirtschaft expandiere solide und die Beschäftigungszuwächse hielten mit dem Wachstum der Erwerbsbevölkerung Schritt, während die Inflation im Mai auf 4,2% gestiegen sei und die Kerninflation (Core CPI) bei 2,9% gelegen habe. Der sogenannte Dot-Plot zeigt, dass die Währungshüter unter den aktuellen Umständen 2025 eine Zinserhöhung und 2027 eine Zinssenkung erwarten.
6-18
6-18
IEA senkt Prognose für Ölnachfrage 2026 auf -420.000 Barrel pro Tag
Die Internationale Energieagentur (IEA) hat in ihrem neuesten Bericht ihre Prognose für die weltweite Ölnachfrage 2026 deutlich von +930.000 Barrel pro Tag zu Jahresbeginn auf -420.000 Barrel pro Tag gesenkt. Damit läge die Nachfrage rund 1,3 Millionen Barrel pro Tag unter den Vorkonflikt-Schätzungen. Zugleich erwartet die IEA für 2027 einen Angebotsanstieg um etwa 8 Millionen Barrel pro Tag, während die Nachfrage nur um rund 2 Millionen Barrel pro Tag zulegen soll, was erheblichen Überschussdruck erzeugen würde. Als Gründe nennt die IEA die Blockade der Straße von Hormus und anhaltend hohe Ölpreise, die den Verbrauch in Verkehr und Industrie dämpfen.
6-18
6-17
US-Iran-Memorandum erlaubt Teheran laut Bericht sofortige Ölexporte nach Unterzeichnung
Ein zwischen den USA und dem Iran unterzeichnetes Memorandum of Understanding soll Teheran erlauben, den Öl-Export umgehend wieder aufzunehmen. Die Aussetzung von Sanktionen umfasse auch zugehörige Dienstleistungen wie Banken, Transport und Versicherungen, berichtete das Wall Street Journal. Der Text des Abkommens ist bislang nicht veröffentlicht, soll nach Angaben von Donald Trump aber nach der Unterzeichnungszeremonie vorgelegt werden. Während Trump das Papier als „sehr starkes Dokument“ bezeichnete, äußerte Barack Obama Zweifel, dass es sich wesentlich vom Iran-Abkommen seiner Amtszeit unterscheide.
6-17