vor 18 Std.
Trump wirft Ölkonzernen „Abzocke“ vor, Experten sehen verzögerte Wirkung fallender Benzinpreise
Die USA und Iran haben eine Übergangsvereinbarung erreicht, wodurch sich die Schifffahrt durch die Straße von Hormus schrittweise normalisiert. WTI fiel binnen eines Monats um 27% auf 70.45 Dollar je Barrel, während der durchschnittliche Benzinpreis in den USA im selben Zeitraum um 13% auf 3.93 Dollar je Gallone sank, aber weiterhin 32% über dem Vorkriegsniveau liegt. Fachleute betonen, dass niedrigere Rohölpreise oft erst nach Wochen bis Monaten an den Zapfsäulen ankommen. Raffineriebestände, Logistik und die saisonale Umstellung auf Sommerkraftstoffe bremsen den schnellen Preisrückgang.
vor 18 Std.
6-19
Iran drängt auf Vorteil aus Übergangsabkommen und beschleunigt Ölexporte
Im Rahmen des vorläufigen US-Iran-Abkommens darf Iran Rohöl exportieren und hat mindestens drei staatliche Tanker auf See gebracht; in den vergangenen fünf Tagen wurden fast 18 Millionen Barrel im Wert von 1,44 Milliarden US-Dollar ausgeführt. Brent ist von über 110 US-Dollar je Barrel auf rund 80 US-Dollar gefallen, und der durchschnittliche Benzinpreis in den USA sank unter 4 US-Dollar pro Gallone. Die Aussicht auf deutlich mehr globales Angebot an Rohöl und Produkten setzt die Preise kurzfristig unter Druck.
6-19
6-19
Vances Vorstoß für Iran-Gespräche in der Schweiz gerät früh ins Stocken
US-Vizepräsident JD Vance wollte in der Schweiz technische Gespräche zum iranischen Atomprogramm anstoßen, doch Iran verschob die Entsendung seiner Delegation wegen Israels laufender Militäroperation im Libanon, wodurch die Gespräche vorerst ausgesetzt wurden. Zuvor hatten die USA und Iran eine Vereinbarung unterzeichnet, die ein 60-Tage-Fenster für eine dauerhafte Atomregelung eröffnet und den Ölverkehr durch die Straße von Hormus wieder auf Vorkriegsniveau bringen soll. Die Verzögerung erhöht kurzfristig die Unsicherheit über das Ölangebot und steht damit in direktem Zusammenhang mit den Ölpreisen.
6-19
6-17
Proteste blockieren Kupferexporte aus Rio Tintos Mine Oyu Tolgoi in der Mongolei
Anhänger der Radical Reform Movement haben am Mittwoch die Exportstraße der von Rio Tinto betriebenen Kupfermine Oyu Tolgoi in der Mongolei blockiert und damit den Versand von Kupferkonzentrat vorübergehend gestoppt. Das Bergwerk steuert rund 9% zu den mongolischen Steuereinnahmen bei und gilt als weltweit viertgrößte Kupfermine, sobald es voll in Betrieb ist. Das Unternehmen warnte, eine einwöchige Blockade könne den Staat 35 Milliarden Mongolische Tugrik ($13.3 million) kosten.
6-17
6-17
Nvidia-Chef Jensen Huang fordert im KI-Zeitalter „neue soziale Normen“
Nvidia-CEO Jensen Huang betont, dass künstliche Intelligenz einen grundlegenden Wandel gesellschaftlicher Regeln und Gewohnheiten erzwinge. Er wirbt dafür, dass möglichst viele Menschen KI aktiv nutzen, und spricht sich zugleich für Regulierung sowie Sicherheitsstandards aus, auch mit Blick auf nationale Sicherheit. Huang stellt zudem die Vorteile einer breiteren Zugänglichkeit der Technik heraus, die anspruchsvolle Aufgaben ohne Programmierkenntnisse erleichtern könne, sagte er im Interview mit der Associated Press.
6-17
6-16
Nvidia und Coherent starten in Sherman (Texas) AI-Infrastruktur-Upgrade im Volumen von 2 Milliarden US-Dollar
Nvidia kündigt eine Kooperation mit Coherent für ein 2-Milliarden-US-Dollar-Upgrade seiner KI-Infrastruktur am Standort Sherman in Texas an, mit Fokus auf die Serienfertigung von Indiumphosphid-Lasern für schnelle, energieeffiziente optische Chip-zu-Chip-Verbindungen. Das Projekt erhielt insgesamt 50 Millionen US-Dollar an Fördermitteln unter zwei US-Regierungen und soll nach Schätzung des Unternehmens 1.000 Arbeitsplätze schaffen. Die Partnerschaft unterstreicht Nvidias Kurs, sich vom GPU-Lieferanten hin zu einem Anbieter kompletter KI-Systeme zu entwickeln.
6-16
6-16
Iran-Krieg rückt Energiesicherheit in Südostasien in den Fokus
Ein Bericht der Internationalen Energieagentur (IEA) warnt, der Krieg im Iran lege die hohe Abhängigkeit Südostasiens von Öl- und Gasimporten durch die Straße von Hormus offen und verschärfe die Risiken für die Energiesicherheit. Ohne schnellere Diversifizierung könnte die Importrechnung der Region bis 2035 auf 245 Milliarden US-Dollar steigen, nach 80 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024. Zugleich beschleunige der Konflikt den Ausbau von Dachsolar und anderen Erneuerbaren sowie das Interesse an Kernenergie und Elektroautos, heißt es in dem Bericht.
6-16