vor 1T
Nuvama: Westasien-Konflikt dürfte Gewinne im ersten Halbjahr FY27 belasten, Erholung im zweiten Halbjahr erwartet
Ein Research-Bericht von Nuvama erwartet, dass der Konflikt in Westasien die Unternehmensgewinne im ersten Halbjahr FY27 durch höhere Energiekosten und damit sinkende Margen unter Druck setzt. Autobauer würden die Mehrkosten teils selbst tragen, während konsumnahe Branchen wie Farbenhersteller sie an Kunden weitergäben, was die Absatzmengen bremsen könne. Für das zweite Halbjahr wird zwar eine Erholung der Gewinne in Aussicht gestellt, doch schwache Nachfrage, nachlassende Effekte früherer GST-Senkungen und El Niño als Risiko für Agrarproduktion und ländlichen Konsum könnten die Prognosen belasten. Damit stehe auch die Konsensschätzung von 19% Gewinnwachstum (YoY) für den BSE500 unter Abwärtsrisiko, so Nuvama.
vor 1T
vor 2T
Indische Aktien starten höher: SENSEX +0,47%, NIFTY50 +0,39% nach Rückgang von Brent auf 79,55 USD
Indiens Aktienmärkte sind am Montag fester in den Handel gestartet: Der SENSEX legte um 0,47% zu, der NIFTY50 um 0,39%. Rückenwind kam von fallenden Ölpreisen, nachdem Brent auf 79,55 USD je Barrel zurückging und die Rohölpreise insgesamt nachgaben. Gleichzeitig stieg Japans Nikkei 225 auf 72935 Punkte, während Gold auf 4176.09 USD je Unze zulegte. Analysten verwiesen darauf, dass ein stabilerer Ölpreis den Inflations- und Fiskaldruck mindert und zusammen mit einem stärkeren Yen und einer festeren Rupie die Stimmung stützt.
vor 2T
vor 2T
Irans Außenministerium: Trump-Drohung stoppt Vierer-Gespräche in der Schweiz über Ölverkäufe und eingefrorene Vermögen
Nach Angaben des Sprechers des iranischen Außenministeriums hat Iran die in der Schweiz geführten technischen Vierer-Gespräche mit den USA, Katar und Pakistan ausgesetzt, nachdem Donald Trump öffentlich mit einem „sehr harten“ Schlag gedroht hatte. Parallel liefen Beratungen über Lizenzen für iranische Ölverkäufe und die Freigabe eingefrorener iranischer Vermögenswerte weiter, bei denen es demnach Fortschritte gab. Auch ein Mechanismus für sichere Schifffahrt durch die Straße von Hormus stand auf der Agenda. Politische Spannungen hätten jedoch die Fortsetzung des Vierer-Formats verhindert, berichtete der staatliche Rundfunk IRIB.
vor 2T
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Indiens Zuckerproduktion fällt im GJ25 auf 29,3 Mio. Tonnen, während der Verbrauch Rekordniveau erreicht
Indiens Zuckerproduktion sank im GJ25 auf 29,3 Mio. Tonnen und damit auf den niedrigsten Stand seit vier Jahren, nachdem sie seit dem Höchststand im GJ22 um 18% zurückgegangen war. Der Inlandsverbrauch erreichte im GJ24 mit 29,0 Mio. Tonnen ein Rekordniveau, wodurch der Puffer zwischen Angebot und Nachfrage auf 0,3 Mio. Tonnen schrumpfte – der engste Stand seit einem Jahrzehnt. Als Treiber nennt der Bericht eine schwächere als erwartete Zuckerrohrernte sowie Anpassungen bei der Ethanolbeimischungspolitik; zugleich verschieben sich die Exportziele stärker in Richtung Afrika und Golfstaaten, was die Preisstützung verstärkt. Dadurch verändert sich auch die Preisbildungslogik am globalen Rohzuckermarkt.
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ICICI Bank Research sieht Brent 2026 H2 bei USD 75–85/bbl, Abwärtsneigung ab 2027 bei rascher Angebotsausweitung
ICICI Bank Research erwartet, dass Brent in der zweiten Hälfte 2026 in einer Spanne von USD 75–85/bbl bleibt, da der physische Markt angespannt ist und 2026 ein Netto-Angebotsdefizit von 1.6mbpd besteht. Für Mai 2026 nennt der Bericht ein auf 6mbpd ausgeweitetes Defizit und Bestandsabbauten, die den Markt stabilisiert hätten. Zwar hätten die USA und Iran ein Memorandum für einen 60day Waffenstillstand unterzeichnet, das unter anderem eine Wiederöffnung der Straße von Hormus vorsieht, doch eine Angebotsnormalisierung brauche Zeit, so ICICI Bank Research.
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Selenskyj: Ukraine greift Logistik an der Krim-Brücke an und zerstört Öldepot in Kertsch
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, die Ukraine habe Fernschläge auf Ziele auf beiden Seiten der Krim-Brücke ausgeführt und dabei ein russisches Öldepot in Kertsch sowie maritime Öllogistik in der Region Krasnodar getroffen. Zudem seien mehrere Luftabwehr-Radarsysteme zerstört worden. Russland teilte mit, bei den Angriffen seien vier Menschen gestorben und mehrere verletzt worden. Die Attacken folgten auf den G7-Gipfel, der eine Verschärfung der Sanktionen gegen Russlands Öl- und Gassektor bekräftigt hatte.
vor 2T
6-20
Westasien-Konflikt: Gewinner und Verlierer unter Aktien im Zeitraum 27. Februar bis 18. Juni
Seit dem Ausbruch des Westasien-Konflikts am 28. Februar haben sich die militärischen Aktionen zwischen Iran, den USA und Israel verschärft und die Schifffahrt durch die Straße von Hormus als zentralen Energietransitkorridor beeinträchtigt. Dadurch hat sich das Risiko für die Ölversorgung erhöht, und die internationalen Ölpreise schwankten stark. Parallel dazu fiel der indische Aktienmarkt im selben Zeitraum um 4–5%, wobei Nifty 50 und Sensex deutlich nachgaben. Der Bericht verweist darauf, dass die Störung der Energietransportrouten als direkter Angebotsimpuls für Termin- und Spotmärkte bei Rohöl wirkte.
6-20
6-20
Gold- und Silberpreise in Indien geben am Samstag leicht nach
In Indien ist der Goldpreis am Samstag leicht zurückgegangen: 24K-Gold kostete je 10 Gramm 145,850 Rupien, 10 Rupien weniger als am Vortag. Silber verbilligte sich je Kilogramm um 100 Rupien auf 249,900 Rupien. Auch die internationalen Notierungen gaben nach: Spot-Gold fiel um 0.5% auf 4189.26 US-Dollar je Unze, US-Gold-Futures sanken um 0.9%. Belastend wirkten ein stärkerer US-Dollar und hawkische Signale der US-Notenbank; zudem brachen Indiens Goldimporte nach einer Anhebung des Zolls auf 15% laut Daten des Finanzministeriums um fast 70% ein.
6-20
6-20
ICICI Research: Rückgang der Ölpreise um 16% verschafft Indiens MPC Spielraum für Zeitpunkt der Politiknormalisierung
ICICI Research verweist darauf, dass der Brentölpreis seit der MPC-Sitzung im Juni um 16% gefallen ist und nun bei etwa USD 80-85/bbl liegt, was vor allem auf nachlassende geopolitische Risiken und die schrittweise Öffnung der Straße von Hormus zurückgeführt wird. Der Bericht sieht dadurch eine deutlich verbesserte Inflationsperspektive. Bleibt Öl auf niedrigem Niveau und eskaliert der Konflikt nicht erneut, könnte die MPC in der August-Sitzung ihre Inflationsprognose senken und damit die Wahrscheinlichkeit weiterer Zinserhöhungen reduzieren, so ICICI Research. Die Analyse beleuchtet, wie Änderungen im geldpolitischen Pfad auf die Preisbildung bei Rohstoffen durchschlagen.
6-20