Irans IRGC kassiert seit Mitte März bis zu 2 Mio. US-Dollar pro Durchfahrt auf Hormus-Alternativroute
Die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) kontrollieren seit Mitte März eine Ausweichroute zur Straße von Hormus und verlangen von vorbeifahrenden Handelsschiffen laut Angaben bis zu 2 Mio. US-Dollar pro Transit. Am 28. Juli feuerte die IRGC zudem ballistische Raketen auf in Jordanien stationierte US-Kräfte und griff zuvor wiederholt US-saudische Energieanlagen an. In der Folge wurden sämtliche erfassten Passagen auf die von der IRGC kontrollierte Route umgeleitet; Morgan schätzt die annualisierten Einnahmen auf 700–900 Milliarden US-Dollar. Die Entwicklung treibt weltweite Schifffahrtskosten und geopolitische Risikoaufschläge und belastet traditionelle Energie- und Schifffahrtswerte direkt.